Martin Bugelmüller – Im Freien Fall

Linz, Oö — Drei Wochen ist es her. Martin B. stimmte vor Gericht einem Vergleich mit der Rechtsanwaltskammer zu, der alles beinhaltete, was die Rechtsanwaltskammer von ihm forderte. Keine Vertretungen mehr, keine Rechtsberatung mehr, kein Anbieten solcher Dienste, kein Anschein, Martin B. sei rechtskundig, nichts mehr mit der Vortäuschung von gemeinnützig oder humanitär.
Drei Wochen sind ins Land gezogen – und an Martin B. spurlos vorüber gegangen. Noch immer bietet er in zahlreichen Inseraten rechtliche Beratungen und Vertretungen an, noch immer behauptet er, studiert zu haben, noch immer nennt er sich gemeinnützig und “Beistand in rechtlichen Belangen“. Noch immer bietet er rechtliche “Fachbücher” an, die zwar jeder Beschreibung spotten, nichtsdestotrotz aber dem Vergleich zuwider laufen. Read more of this post

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Winkelschreiber überführt

Am 4. April fand vor dem Landesgericht Steyr die mit Spannung erwartete Verhandlung in der Sache Rechtsanwaltskammer Oberösterreich gegen Martin Bugelmüller und dessen Verein Juridicum Rechtschutzgruppe statt.
Die Rechtsanwaltskammer hatte Martin B., der seit Jahren unter dem Deckmantel seines Rechtshilfe-Vereins eine ungewöhnlich intensive Winkelschreiber-Tätigkeit betrieben hatte, einmal mehr auf Unterlassung geklagt. Die Klage war gut vorbereitet und nicht widerlegbar.

RAK-Klage   –   RAK-Ergänzung

Martin B. hatte versucht, zu entschärfen, hatte seinen Verein umbenannt, den Vereinszweck auf die Förderung benachteiligter Kinder in Österreich umgestellt. Anwalt Rogler brachte diese Änderungen vor, damit fehle der Rechtsanwaltskammer das Rechtsschutzinteresse gegen den Verein als Beklagten. Der Kammer-Vertreter bezweifelte die Ernsthaftigkeit, da der Verein weiterhin von Martin B. betrieben wird und schon bisher Martin B. und seine Funktion als Vereinsobmann untrennbar verbunden waren. Read more of this post

Martin Bugelmüller – Shyster in Calamities

Linz, Oö. — Das verständnislose Kopfschütteln über die bemühte Untätigkeit des Steyrer Richters Helmut Neuhauser nimmt österreichweit immer stärker zu. In welche Kalamitäten sein Schützling Martin Bugelmüller völlig unbekümmert schlittert, entschwebt schon jeder normalen Vorstellungskraft. Wird sich Richter Neuhauser noch lange den Pflichten der Amtswegigkeit verweigern können? Oder wird er dem Delinquenten doch einmal beistehen, um ihm die Rückkehr in die Realität zu ermöglichen?
Über Jahre hinweg trieb Bugelmüller ein übles Spiel, bot sich in bedrängender Offenheit als Anwalt an, zockte Leute, die darauf hereinfielen, gnadenlos ab. Alles trotz Unterlassungsurteil. Letztlich reichte es der Rechtsanwaltskammer, sie brachte eine (weitere) geharnischte Klage gegen Bugelmüller und seinen Pseudo-Verein ein. Bugelmüller verkannte seine Lage, wie so vieles andere auch, und verstieg sich, auch noch den Vertreter der Rechtsanwaltskammer zu beleidigen (nicht-PISA-konformer Originaltext): Read more of this post

Martin Bugelmüller – a Shyster gone astray

Linz, OÖ. — Es bleibt nicht erspart, sich erneut dem Absurditäten-Kabinett zuzuwenden.
Österreichs Parade-Advokat, Martin Bugelmüller, steht vor einem Dilemma. Er benötigt dringend an die 28.000 Euro, die das AMS von ihm zurück haben will. Das Verfahren der Rechtsanwaltskammer gegen ihn wird sicher nicht weniger kosten. Von früheren Schulden ganz zu schweigen. Wie also rasch an Geld kommen? Nicht immer findet man so schnell ein paar Drogendealer, die ihn als Rechtsbeistand haben wollen.
Was immer Bugelmüller versucht, er geht aufs Ganze. Verleger und Fachbuchautor ist es nun. Stante pede erweist er der Leipziger Buchmesse die Ehre. Man freut sich sehr, bewundert ihn, komplimentiert ihn. Doch nach langem Überlegen entscheidet sich die Jury für einen anderen Österreicher – im Unklaren, ob Bugelmüllers Werke PISA-Standards entsprechen. Read more of this post

Martin Bugelmüller – Shyster als Verleger

Linz, Oö. — Österreichs mit Abstand bester Winkelschreiber, aus Steyr in Oberösterreich, läßt keine Gelegenheit aus, sein Geschäftsmodell zu erweitern. Bisher verdiente er zwar ganz gut mit seiner Winkelschreiberei, titulierte sich als “nicht zugelassener Rechtsanwalt”, verlangte und erhielt teilweise wesentlich höhere Honorare als bei einem Anwalt zu bezahlen wären.Martin Bugelmüller meint, all das wäre rechtens. Betitelt seine Webseite kühn als

Rechtsportal gem. § 8 Abs. 3 RAO des gemeinnützig ausgerichteten Rechtsbeistandes
 

Dabei stört natürlich nicht, daß der Rechtsanwaltsordnung nicht das geringste Wort darüber zu entnehmen ist, weshalb ein Vorbestrafter gemeinnützig sein und als Rechtsbeistand tätig sein könnte. Gemeinnützig trotz Honorar? Na, so genau wird das nicht genommen. Die Einnahmen dienen schließlich dem sozialen Zweck des eigenen Lebensunterhalts. Wenn man das “gemein”nützig nicht unfairerweise noch anders auslegen wollte. Read more of this post